Klinikumskirche zu Stralsund

2012

100 Jahre Klinikumskirche Stralsund

20 Jahre Förderverein Klinikumskirche zu Stralsund e.V.

           von Jan Armbruster

 

           von Jan Armbruster

 

Bauplanung

Bauplanung

Im März 1908 beschloss der 35. Pommersche Provinziallandtag über die bestehenden Heilanstalten in Ueckermünde, Lauenburg i.P. und Treptow a.R. hinaus die Errichtung einer vierten Provinzial-Heilanstalt für die Provinz Pommern. Die Standortwahl fiel auf Stralsund. Seitens der Stadt wurden der Provinzialverwaltung dafür 400 Morgen fruchtbaren Ackergeländes auf einer Anhöhe zwei Kilometer von der Stadtgrenze entfernt unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Die Ansiedlung der Einrichtung außerhalb der Stadtgrenzen entsprach einerseits dem gängigen Konzept der Heilanstalt in natürlicher Umgebung, entfernt von den krankmachenden städtischen Lebensverhältnissen, andererseits ermöglichte dies die Kranken aus den Städten zu entfernen.

Im April 1909 erfolgte der erste Spatenstich für den modernen Anstaltsneubau, dessen bauliche Realisierung Landesbaurat Drews und dem Architekten Gustav Broder oblag. Das Bauprogramm hatte Wilhelm Horstmann, der spätere erste Direktor der Anstalt entworfen. Wie auch in Treptow a. R. wurde in Stralsund im zentralisierten Pavillionstil gebaut, der sich Ende des 19. Jahrhunderts international durchgesetzt hatte.

Zum geplanten Gebäudeensemble gehörte entsprechend dem auf Autonomie ausgerichteten Gesamtkonzept auch eine anstaltseigene Kirche, die auf dem höchsten Punkt des Geländes errichtet werden sollte. In Anlehnung an die Architektur der 1905 eröffneten niederschlesischen Heil- und Pflegeanstalt Lüben (Lubin) nutzte Horstmann bei den Planungen für die Anstaltskirche das abfallende Gelände für einen Sockelbau unter dem eigentlichen Kirchenraum, um hier unter der Apsis einen Bereich für den Einbau einer Einsegnungskapelle und eines Sektionsratraumes zu schaffen.

Planungsskizze für den Bau der Anstaltskapelle von 1909

Planungsskizze für den Bau der Anstaltskapelle von 1909

Ausstattung

Ausstattung

Die einschiffige Hallenkirche fügte sich mit ihrem verputzten Mauerwerk und dem Biberschwanzkronendach harmonisch in das Gesamtensemble der Anstalt ein. Mit dem Wasserturm des Maschinenhauses bildete der Kirchturm mit seiner als Dachreiter ausgeführten, Kupfer gedeckten Helmspitze mit offener Laterne, dem Bauplan gemäß die dominante Ost-West-Achse des Anstaltsgeländes neben der Nord-Süd-Achse vom Haupteingang zum Verwahrungshaus.

Innenansicht kurz nach der Erbauung

Den Innenraum der Kirche bildete ein schlicht gestalteter Saal, der den Planungen gemäß 390 Menschen Platz bieten sollte, ohne plastischen Schmuck mit bemalten Holzbalken und farbig gestalteten Wand- und Deckenflächen sowie einer an zwei Seiten umlaufenden Empore. An den Wänden fanden sich weiße Kreuze auf blauem Grund, umgeben von farbigen geometrischen Motiven. In und vor der  Apsis waren geometrische und florale Schmuckelemente ebenfalls farbig gestaltet. Über der blauen Apsis fand sich, passend zur funktionalen Bestimmung der Kirche als Ort der Seelsorge, der Bibelspruch "Kommet her zu mir alle, die Ihr mühselig und beladen seid. Ich will Euch erquicken". Der Kirchenraum war an die moderne, vom Maschinenhaus betriebene Fernwarmwasserheizung angeschlossen.

Links: Grundriss des Erdgeschosses mit Anordnung des Altars, der Kanzel (im Bereich der Apsis rechts) und der Bänke, die während der Nutzung der Anstalt als SS-Kaserne entfernt wurden

Rechts: Grundriss des Kellergeschosses: 1. Eingang zur Leichenkapelle - 2. Geräteraum - 3. Leichenkapelle – 4. Geräteraum – 5. Leichenkammer – 6. Eingang zum Sezierraum – 7. Sezierraum – 8. Sargmagazin – 9. nicht unterkellert

Eröffnung

Eröffnung

Bereits zwei Tage vor der offiziellen Eröffnung der Anstalt, am 3. Juli 1912, fand die feierliche Einweihung der Anstaltskirche durch den Generalsuperintendenten Büchsel im Beisein des Landeshauptmannes und von Vertretern der Provinzial- und Stadtbehörden statt. Die Anstaltskirche wurde von Pastor Thurow, einem Geistlichen der Marienkirche, im Nebenamt betreut. Dieser war für die Seelsorge der Kranken, die sonntäglichen Gottesdienste wie auch die Beerdigungen auf dem anstaltseigenen, hinter der Kirche gelegenen Friedhof zuständig. Als Organist für die auf der westlichen Empore installierte Orgel war ein Stralsunder Lehrer ebenfalls im Nebenamt tätig.

Lageplan der Anstalt zum Zeitpunkt der Eröffnung – am westlichen Ende der dominanten Ost-West-Achse liegt das Kirchengebäude (rot)

Die offizielle Eröffnung des Gesamtkomplexes erfolgte am 5. Juni 1912 in Gegenwart des Oberpräsidenten der Provinz Pommern, des Provinzialausschusses, des Landeshauptmanns, des Regierungspräsidenten und weiterer Behördenvertreter. Aus diesem Anlass wurde der Neubau durch den Provinzialausschuss besichtigt, wobei auch die Kirche in den Rundgang einbezogen war. Auch aus der Bevölkerung kamen mehrere Hundert Besucher. Stralsunds Oberbürgermeister Ernst Gronow (1856-1932) betonte in seiner Rede den autarken Charakter des Ensembles: „In drei Jahren ist das Werk vollendet, nicht einige Gebäude, sondern eine kleine Stadt…“.

Entwicklung bis 1945

Entwicklung bis 1945

Bis 1939 hat die Kirche ihrer geweihten Bestimmung gedient, fanden psychisch kranke Frauen und Männer, Ärzte und Pfleger hier Trost und Stärkung. Bereits kurz nach der Eröffnung der Anstalt durchlebten die Insassen jedoch schwere Zeiten. Mit dem Ausbruch des ersten Weltkrieges kam es in den großen deutschen Anstalten zu einem massiven Hungersterben, dem insgesamt etwa 70.000 Patienten zum Opfer fielen. Für Stralsund ist davon auszugehen, dass allein 265 Kranke in Folge des Krieges starben. Hintergründe waren eine Unterernährung angesichts der Nahrungsmittelknappheit, aber auch Infektionskrankheiten - wegen des Brennstoffmangels waren Zusammenlegungen von Patienten bei unzureichender Hygiene und schlechterer ärztlicher und pflegerischer Betreuung durch die Einberufungen zum Heeresdienst notwendig geworden. Viele dieser Patienten haben ihre letzte Ruhe auf dem nahegelegenen Anstaltsfriedhof gefunden, der während des Krieges um einen Gefallenenfriedhof auf eine Größe von insgesamt 2,4 Morgen (0,6 ha) erweitert wurde.

In den 20er Jahren erlebte die Anstalt als eine der modernsten ihrer Art ihre Blütezeit. Es erfolgte eine bauliche Erweiterung der anfänglichen Kapazität von etwa 400 auf 1.200 Behandlungsplätze. Neben der konsequenten Umsetzung der Arbeitstherapie war die Zeit der Weimarer Republik für die psychiatrischen Anstalten mit Reformbemühungen, wie der Etablierung der offenen Fürsorge und Familienpflege, verbunden. Andererseits fand sich eine Fortsetzung eines sich ab etwa 1880 entwickelnden Diskurses, der die Tötung unheilbar Kranker enttabuisierte. Damit war vor dem Hintergrund der sich zuspitzenden Weltwirtschaftskrise der Boden für die spätere Radikalisierung der Forderung zu Tötung unheilbar Kranker im Nationalsozialismus bereitet.

Eine massive Propagandakampagne gegen die als erbkrank stigmatisierten Psychiatriepatienten bereits kurz nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten bildete den Auftakt zum düstersten Kapitel deutscher Psychiatriegeschichte. Trotz Kritik der Kirchen und des Auslandes wurden zwischen 1933 und 1939 bis zu 400.000 Personen zwangssterilisiert. Auch von der Stralsunder Heilanstalt wurden 452 Kranke zur Sterilisation gemeldet. Den Höhepunkt dieser Entwicklung stellten die nationalsozialistischen Krankenmordaktionen dar. Noch vor dem offiziellen Beginn der sogenannten Aktion „T4“ kam es in Stralsund als erster Anstalt auf deutschem Boden zur nahezu vollständigen Deportation der 1162 Patienten, wobei 300 Kranke in den Wäldern von Piaśnica bei Weiherowo/Neustadt, im heutigen Polen, erschossen wurden. Alle weiteren Patienten wurden auf die bestehenden Pommerschen Anstalten verteilt und in der Folge von der Aktion „T4“ erfasst, der bis August 1941 mehr als 70.000 Patienten zum Opfer vielen. Somit ist davon auszugehen, dass kaum einer der Kranken überlebte. Eine offene Frage im Zusammenhang mit den schrecklichen Vorgängen ist dabei noch die Rolle und Haltung des Stralsunder Anstaltsgeistlichen.

Abtransport der Kirchenglocken 1940

Eng mit der Nutzung der Anstalt als SS-Kaserne ist die Entweihung und der folgende Niedergang der Anstaltskirche verknüpft. Neben der Verwilderung der bis dahin sehr gepflegten Anlagen der Heilanstalt einschließlich der Benutzung der Rasenfläche der Ost-West-Achse als Exerzierplatz kam es auch zu Zerstörungen, die in besonderem Maße die Anstaltskirche betrafen. Dort wurde das Kirchengestühl von der SS entfernt und vernichtet und in der Folge im Kirchenraum ein Magazin eingerichtet. Zudem demontierte man  anlässlich des Hitler-Geburtstages 1940 die Glocken und führte die 23,9 Zentner Edelbronze der „Waffenschmiede des Führers als Geburtstagsgeschenk“ zu.

Nutzung nach 1945

Nutzung nach 1945

Nach dem Krieg wurde das Gelände als Flüchtlingslager und in der Folge als Tuberkuloseheilstätte genutzt bis 1953 auch wieder die Psychiatrie auf dem Gelände angesiedelt wurde. Offenbar waren bereits bald nach dem Krieg unter provisorischen Bedingungen auch wieder Gottesdienste in der Kirche abgehalten worden. Im Jahr 1958 erging schließlich ein Gottesdienstverbot. Dies ist vermutlich als Ausdruck der sich nach dem Krieg zuspitzenden Spannungen zwischen der DDR-Führung und den Kirchen zu sehen, in dessen Folge die Regierung mit Repressionen versuchte, den Einfluss der Kirchen zurückzudrängen. Die Kirchenvertreter machten unter Hinweis auf die Verletzung des Rechtes auf freie Religionsausübung geltend, dass durch die Maßnahme eine ordentliche Seelsorge behindert würde und forderten eine Aufhebung des Verbotes. Auf die Einwände wurde von den Behörden mitgeteilt, dass man eine Behinderung der Seelsorge nicht sehe, da die Möglichkeit von Krankenbesuchen durch Geistliche oder Beauftragte der Religionsgemeinschaften während der Besuchszeit, bei Lebensgefahr von Patienten auch außerhalb der Besuchszeiten bestünde und zu diesem Zweck Einzelzimmer zur Verfügung gestellt werden sollten. Hieran wurden nochmals die Separierungsbemühungen von staatlicher Seite gegenüber der Kirche deutlich. Trotz allem prüfte man Ende 1958 noch einmal halbherzig, welche Maßnahmen für die Nutzung des als Lagerraum zweckentfremdeten Gebäudes für kulturelle und religiöse Veranstaltungen erforderlich seien, wobei daraus keine weiteren Konsequenzen resultierten. Im Laufe der folgenden Jahrzehnte war das Gebäude einem zunehmenden Verfall preisgegeben.

Sanierung

Sanierung

Erst mit dem Jahr 1991 geriet die Kirche wieder stärker ins Blickfeld der Entscheidungsträger des Stralsunder Klinikums. Im Sommer  erfolgte eine erste klinikinterne Begehung des baulich stark vernachlässigten, durch Wasserschäden beeinträchtigten und noch immer als Möbel- bzw. Wäschelager zweckentfremdeten Kirchengebäudes mit dem Ziel, dieses instand zu setzen und einer adäquaten Nutzung zuzuführen. Kurz darauf wurde das Amt für Denkmalpflege in das Vorhaben eingebunden, Ende des Jahres folgte eine weitere Begehung im Beisein des Senators für Gesundheitswesen (Dr. R. Petrik), des ärztlichen Direktors (PD Dr. G. Müller-Esch), des Leiters der Abteilung Technik des Klinikums (H. Hildebrandt) sowie der Pastoren Lange und Jax.

Innenansicht 1991

Sanierungsarbeiten außen

Neben der Sanierungsplanung wurden als erste praktische Schritte der Freizug und Sicherungsmaßnahmen am Gebäude sowie eine Bergung der noch auf dem nahegelegenen Friedhof befindlichen Grabsteine  entschieden. Man kam überein, die Kirche perspektivisch einer multifunktionellen Nutzung sowohl für Gottesdienste als auch für kulturelle Veranstaltungen zuzuführen. Dem entsprechend sollte das Konzept potentiellen Mitgliedern eines zu gründenden Nutzervereins vorgestellt werden. Zudem sollte der Kirchenraum seiner ursprünglichen Bestimmung entsprechend neben den Gottesdiensten auch wieder der seelsorgerischen Arbeit einen Raum bieten.

Förderverein

Förderverein

Im Jahr 1992 wurde der Förderverein Klinikumskirche zu Stralsund e.V. gegründet, der inzwischen auf sein 20-jähriges Bestehen zurückblicken kann. Unter der Federführung des Vereins wurde die Instandsetzung der Kirche 1996 abgeschlossen. Im Rahmen der Wiedereröffnung wurde am 13. Juli 1996 erstmals ein Kammerkonzert aufgeführt. Über eine Vereinbarung mit der Programmdirektion der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern traten Natasha Korsakova (Violine) und Norman Shetler (Klavier) mit Werken von Mozart, Beethoven, Gershwin und Ravel in der Klinikumskirche auf. In der Folge wurde die Wiederbelebung der Kirche als geistig-kulturelle Begegnungsstätte als neue Zielstellung des Fördervereins erfolgreich umgesetzt. Patientengottesdienste, Konzerte auf hohem künstlerischen Niveau und Kunstausstellungen sorgen nun seit Jahren für eine Revitalisierung dieses kunsthistorischen und architektonischen Kleinods der Stadt Stralsund.

Besonders hervorzuheben ist die von dem inzwischen weltweit als Solist gefeierten Cellisten Jan Vogler und der in Stralsund ansässigen Cellistin Friederike Fechner ins Leben gerufene Konzert-Reihe "Das besondere Konzert". Seit mehr als 15 Jahren organisiert Friederike Fechner als zweite Vorsitzende des Fördervereins maßgeblich die inzwischen in "Kammerkonzerte Klinikumskirche" umbenannte Reihe, die sich bei hohem künstlerischem Anspruch auch über die Grenzen der Hansestadt Stralsund hinaus als eine ästhetische Horizonterweiterung anhaltender Beliebtheit erfreut.

Gedenken

Gedenken

Im Jahr 1996 wurde zum Gedenken an die Opfer der NS-„Euthanasie“ der Torso „Fragment“ von der Bildhauerin Magret Middell in der Klinikumskirche des Krankenhauses West aufgestellt. Damit ist die Kirche zu einem Raum der Erinnerung geworden. Dabei hat es sich in den Jahren zur Tradition entwickelt, dass zu den Gottesdiensten eine Kerze zum Gedenken an die „Euthanasie“-Opfer entzündet wird. Es folgten zudem weitere Gedenkveranstaltungen. Hervorzuheben ist eine  Gedenkveranstaltung, die am  18. November 1999, 60 Jahre nach dem Abtransport der Stralsunder Patienten, verbunden mit einem Symposium und ein ökumenischer Gottesdienst stattfand: „Erinnern – 60 Jahre nach Deportation und Ermordung der psychiatrischen Patienten der ehemaligen Provinzialheil- und Pflegeanstalt Stralsund“.  Und auch zu den Feierlichkeiten zum 100. Jubiläum der Eröffnung der Stralsunder Provinzialheilanstalt 1912 im Jahr war die Klinikumskirche maßgeblich einbezogen. In der Folge wurden in der Kirche unter anderem die Namen der während der NS-Zeit deportierten Patienten der Landesheilanstalt Stralsund auf Wandtafeln veröffentlicht, um den Opfern mit ihren Namen auch ihre Identität zurückzugeben.

Quellen

Quellen

Archiv des Fördervereins Klinikumskirche zu Stralsund e.V.
Architekten- und Ingenieurunion Stralsund GmbH: Sanierungskonzeption vom 18.03.1992.
Klinikum der Hansestadt Stralsund: Protokoll über eine Begehung der Kirch im Krankenhaus West am 11.12.1991.
Landesamt für Denkmalpflege M-V, Abteilung Stralsund: Denkmalpflegerische Zielstellung vom 16.09.1994.

Stadtarchiv Stralsund
Rep. 56, Nr. 164
Beschluss über kirchliche Handlungen in den Einrichtungen des Gesundheitswesens und der Sozialfürsorge im Bezirk Rostock vom 15.02.1958.
Schreiben des Katholischen Pfarramtes Stralsund vom 19.06.1958.
Schreiben an den Rat der Stadt Stralsund - Abt. Gesundheitswesen zum baulichen Zustand der ehemaligen Anstaltskapelle vom 16.8.58.

Literatur

Armbruster J (2012) Zur Geschichte der Provinzial-Heilanstalt Stralsund von 1912-1939. In: Armbruster J, Freyberger HJ (Hrsg.): Verwahrung, Vernichtung, Therapie. Zum 100jährigen Bestehen der stationären Psychiatrie auf dem Gelände des Krankenhaus West in Stralsund. Historisches und Erlebtes. (Schriften zur Medizingeschichte, 2) Hamburg: Verlag Dr. Kovač, 45-94.
Armbruster J, Orlob S (2012) Zur Zwischennutzung der ehemaligen Landesheilanstalt Stralsund ab 1940 und zum Schicksal des Anstaltsfriedhofes. In: Armbruster J, Freyberger HJ (Hrsg.): Verwahrung, Vernichtung, Therapie. Zum 100jährigen Bestehen der stationären Psychiatrie auf dem Gelände des Krankenhaus West in Stralsund. Historisches und Erlebtes. (Schriften zur Medizingeschichte, 2) Hamburg: Verlag Dr. Kovač, 117-140.
Horstmann W (1913/14) Die vierte Pommersche Provinzialheilanstalt in Stralsund. Psychiatr.-Neurol. Wochenschrift 10: 115-125.
Neumerkel A, Schulze H (1997) Stralsund 1860-1945. Ein photographischer Streifzug. (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Stralsund, 12) Bremen: Edition Temmen.
Pfennig A (2002) Die Gartenräume der Provinzialheilanstalt. In: Hansestadt Stralsund, Der Oberbürgermeister (Hrsg.) Historische Gartenanlagen und Friedhöfe der Hansestadt Stralsund, 9.

Abbildungen

Bibelspruch über der Apsis im Innenraum der Kirche – Foto: Detlef Witt.
Planungsskizze für den Bau der Anstaltskapelle - Archiv des HELIOS Hanseklinikums Stralsund, Facility-Management.
Innenansicht kurz nach der Erbauung – In: Horstmann W (1913/14) Die vierte Pommersche Provinzialheilanstalt in Stralsund. Psychiatr.-Neurol. Wochenschrift 10: 119.
Grundriss Erdgeschoss - Archiv des HELIOS Hanseklinikums Stralsund, Facility-Management.
Grundriss Kellergeschoss - Archiv des HELIOS Hanseklinikums Stralsund, Facility-Management.
Lageplan – In: Horstmann W (1913/14) Die vierte Pommersche Provinzialheilanstalt in Stralsund. Psychiatr.-Neurol. Wochenschrift 10: 116.
Abtransport der Kirchenglocken 1940 – Stadtarchiv Stralsund.
Außenansicht 1991 – Foto: Gert Müller-Esch.
Innenansicht 1991 – Foto: Gert Müller-Esch.
Sanierungsarbeiten außen - Foto: Horst Hildebrand.                                                                                                  Konzert zur Wiedereröffnung – Foto: Gert Müller-Esch.
Torso „Fragment“ – Foto: Detlef Witt.