Es ist wie eine Ferienliebe: Man spricht nicht die gleiche Sprache, fühlt sich aber angezogen von der Exotik unbekannter Klänge, Or- namente und Rhythmen, begibt sich auf eine unkonventionelle, neugierige und humorvolle Suche nach einem gemeinsamen musi- kalischen Erzählen, wobei sich die Musiker sowohl des Vokabulars der europäischen Musik des 17./18. Jahrhunderts als auch dem der traditionellen chinesischen Musik bedienen.

Improvisationen schaffen die Brücke zwischen den Stilen und öffnen das Fenster zur Gegenwart, in der ‚Alte‘ Musik neu, ‚Neue‘ Musik alt klingt und jegliche Zuordnung an Bedeutung verliert.

Wu Wei – Sheng (chin. Mundorgel), Erhu

Catherine Aglibut – Barockvioline

Martin Ripper – Blockflöten

Annette Rheinfurth – Violone

Andreas Nachtsheim – Laute, Barockgitarre